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PDF-
und Acrobat-Hintergrund
Die Idee, die am Ursprung von PDF stand, war so einfach wie genial: Jedes
Programm, das drucken kann, schickt dem Drucker seine Daten in einer für
den Drucker verständlichen Form. Diese Daten können dazu verwendet
werden, die Druckausgabe statt auf das Papier auf den Bildschirm zu bringen.
Basierend auf ihrer plattformunabhängigen Druckersprache PostScript
konnte so die Firma Adobe das PDF-Format entwickeln.
PDF enthält nicht ein "Bild" der
einzelnen Seiten, sondern die "Beschreibung" in Form von Text,
Einzelbildern, Schriften. Insbesondere Bilder werden in komprimierter
Form abgelegt. Deshalb kann "visuell reicher Inhalt" (Adobe:
"Visually rich content") mit relativ kleinen PDF-Dateien dargestellt
werden. Die Qualität richtet sich nach dem Verwendungszweck: Für
die Druckvorstufe werden die Bilder in der Originalqualität belassen
- für einen Gebrauch im Internet werden sie mit Vorteil möglichst
stark komprimiert.
Je nach Verwendungszweck kann ein "dummes" PDF-Dokument mit
Intelligenz ausgestattet werden: Hypertextlinks, Lesezeichen, Suchfunktionen
erschliessen den Inhalt; Anmerkungen, Formularfelder und Acrobat-JavaScript
eröffnen unzählige Möglichkeiten zum produktiven Einsatz
von PDF.
Die praktische Grundlage für eine universelle Verbreitung von
PDF ist die Nähe zum Papier. Ebenso
wichtig war die Entscheidung, das PDF-Anzeigeprogramm Acrobat Reader (heute:
Adobe Reader) kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Laut Adobe sind
weltweit über 500 Millionen Exemplare installiert.
Adobe hat sehr früh die PDF-Spezifikation publiziert. Die Erstellung
und Bearbeitung von PDF ist also nicht auf Acrobat-eigene Software beschränkt.
Es kann deshalb damit gerechnet werden, dass heute erstellte PDF-Dokumente
auch in Zukunft dargestellt und verwendet werden können.
Die Acrobat-Funktionen können mit Zusatzmodulen (Plug-Ins) sowie
mit JavaScript erweitert werden, sei es zur effizienten Produktion und
Bearbeitung von PDF, sei es zur Ergänzung der Benutzeroberfläche
aufgrund firmenspezifischer Bedürfnisse.
Ende 2004 wurde Acrobat 7 auf den Markt
gebracht. Die Funktionalität wurde vor allem im Bereich Prepress
und Formular-Workflow erweitert. Erweiterte Korrektur- und Kommentarwerkzeuge,
neue Funktionen zur Dokumentensicherheit und die Einbindung von Dateien
aus unterschiedlichen Anwendungen gehörten zu den wichtigsten Neuerungen.
Insbesondere kann mit Acrobat 7 Professional ein Dokument so vorbereitet
werden, dass mit dem Adobe Reader 7 Kommentare eingefügt werden können.
Dies ergibt neue Möglichkeiten zum Beispiel beim Aufbau eines Korrekturzyklus.
Mit der Acrobat Version 8 wurde ein
Verfahren eingeführt, das das Speichern von Formulardaten aus dem
Adobe Reader in beschränktem Mass ermöglicht. Diese Neuerung
ist vor allem für sogenannte Ad hoc Formulare gedacht. Als wichtige
Neuerung präsentiert Adobe integrierte Gruppen-Funktionen. Das User-Interface
wurde nochmals überarbeitet.
Die Firma marc véron ag ist spezialisiert auf Beratung, Programmierung
und Dienstleistungen im Umfeld von Acrobat und PDF. Die Ideen und Anforderungen
unserer Kunden sind immer wieder überraschend - ein Zeichen dafür,
dass die Möglichkeiten zum Einsatz von PDF noch lange nicht ausgelotet
sind.
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